Über mich

Ich bin nicht hier, weil ich das Mama-Sein gemeistert habe.

Ich bin Vanessa. Mama, Frau, kreativ bis in die Fingerspitzen – und jemand, dessen Leben in den letzten Jahren ein paar Mal sehr beherzt den Tisch umgeworfen hat.

Und rückblickend war das wahrscheinlich ziemlich gut so.

Denn Mama Eden ist nicht aus einem perfekten Businessplan entstanden. Eigentlich ist es eher das Ergebnis davon, dass mein Leben überhaupt keinen Bock auf meinen Businessplan hatte.

Wie ich hier gelandet bin

Bevor es Mama Eden gab, hatte ich mein eigenes Kosmetikstudio. Klein, fein und auf acht Quadratmetern erstaunlich erfolgreich. 😄

Ich war verheiratet, hatte mein Studio, mein Leben – und eigentlich sah von außen vieles völlig normal aus. Nur innen fühlte es sich irgendwann überhaupt nicht mehr nach mir an.

Ich hatte immer stärker dieses Gefühl, dass ich ein Leben lebe, das irgendwie zu mir gehören sollte, sich aber trotzdem nicht wirklich nach meinem anfühlt. Wie eine Rolle, in die ich irgendwann reingerutscht war und die plötzlich nicht mehr passte.

Also habe ich irgendwann ziemlich radikal aufgeräumt.

Ich habe mich scheiden lassen, mein Kosmetikstudio geschlossen, fast alles verkauft und am Ende passte mein Leben tatsächlich in ein Auto. Die wirklich wichtigen Sachen sogar in einen Rucksack.

Mein großer Plan? Reisen. Frei sein. Herausfinden, wer ich eigentlich bin, wenn all das Außen mal wegfällt.

Tja. Das Leben hatte offenbar einen anderen Reiseplan für mich.

Aus der großen Weltreise wurde erst einmal ein ziemlich unerwartetes Kapitel in Deutschland. Ich lebte eine Zeit lang in einer WG, arbeitete in einem Heilhaus, beschäftigte mich sehr viel mit mir selbst und meinem Leben – und irgendwann stand da plötzlich ein Mann vor unserer Tür.

Damals ein Freund von einem Mitbewohner, heute der Mensch, mit dem ich meine kleine Familie gegründet habe.

Wir haben uns Hals über Kopf ineinander verliebt. Und weil wir beide offenbar nicht besonders gut in „erst mal ganz langsam“ sind, war ziemlich schnell klar: Das hier bleibt.

Wir wollten beide eine Familie.

Ein halbes Jahr später war ich schwanger. Und spätestens da fing mein Leben wieder an, über meine Pläne zu lachen.

Ich wollte Freiheit. Und bekam ein Baby.

Klingt erst mal nach einer hervorragenden Kombination, oder? 😄

In der ganzen Zeit davor hatte ich nämlich ziemlich genau verstanden, wie ich leben wollte: frei, ortsunabhängig, kreativ und selbstbestimmt.

Ich wollte Dinge erschaffen und gleichzeitig die Freiheit haben, meinen Laptop aufzuklappen und von überall auf der Welt arbeiten zu können. Also hatte ich angefangen, mir ein digitales Unternehmen aufzubauen.

In meinem Kopf war das ziemlich logisch: Laptop auf, Welt an. Arbeiten von überall. Freiheit.

Und dann wurde ich Mama.

Ich glaube, an dieser Stelle muss jede Mutter kurz lachen. Denn plötzlich bestand Freiheit manchmal schon darin, alleine duschen zu gehen.

Meine Schwangerschaft, die Geburt und vor allem dieses neue Leben mit Kind haben mich viel tiefer verändert, als ich erwartet hatte. Meine alten Pläne funktionierten nicht mehr. Mein digitales Projekt landete erst einmal auf Eis und ich irgendwann bei der ziemlich großen Frage:

Okay. Und wohin jetzt mit mir?

Denn eines war immer noch da: dieser Drang, etwas zu erschaffen.

Ich kann einfach nicht besonders gut nichts kreieren. Ich brauche Ideen. Projekte. Etwas, woran mein Kopf herumdenken kann.

Und irgendwann fing ich wieder an zu schreiben.

Plötzlich ergab alles Sinn.

Schreiben begleitet mich eigentlich schon mein ganzes Leben.

Nicht mit dem Gedanken: Daraus muss jetzt etwas werden. Sondern weil ich schreiben wollte.

Über Dinge, die mich beschäftigen. Über das Muttersein. Über das, was unter der hübschen Oberfläche passiert. Über Gedanken, die ich selbst gerne irgendwo gelesen hätte.

Und es sprudelte.

Dann begegnete mir ziemlich genau die Ausbildung, die mir das Handwerkszeug gegeben hat, aus diesem Schreiben tatsächlich etwas aufzubauen.

Also saß ich plötzlich wieder da. Mit Kind. Viel zu wenig Zeit. Und trotzdem völlig angefixt.

Ich habe gelernt, wenn irgendwo ein bisschen Luft war. Geschrieben, wenn ich Zeit hatte. Ausprobiert. Verworfen. Weitergemacht.

Und daraus ist Stück für Stück Mama Eden entstanden.

Nicht, weil ich irgendwann beschlossen habe: So, jetzt gründe ich eine Plattform für Mütter.

Sondern weil ich irgendwann gemerkt habe:

Verdammt. Genau das bin ich.

Und heute?

Heute ist mein Leben schon wieder ganz anders.

Wir waren als kleine Familie ein halbes Jahr mit unserem Camper unterwegs, sind durch Spanien, Portugal und Frankreich gefahren und wohnen inzwischen wieder näher bei unserer Familie.

Und ich habe verstanden, dass ich mich gar nicht zwischen den verschiedenen Seiten meines Lebens entscheiden muss.

Ich darf Mama sein und trotzdem Vanessa bleiben. Ich darf mein Kind über alles lieben und trotzdem etwas Eigenes wollen.

Ich darf Familie wollen und Freiheit.
Wurzeln und Fernweh.
Sicherheit und dieses Kribbeln, wenn etwas Neues beginnt.
Stillstand und Abenteuer.

Und vielleicht ist genau das die größte Überraschung der letzten Jahre:

Ich wollte damals alles loslassen, um herauszufinden, wer ich wirklich bin.

Und heute sitze ich hier, schreibe diese Zeilen und mache tatsächlich das, was ich schon immer geliebt habe. Nur ganz anders, als ich es mir vorgestellt hatte.

Interessant, wie das Leben manchmal spielt.

Und wenn wir den ganzen „Über mich“-Kram mal weglassen …

… dann bin ich einfach Vanessa.

Ich liebe tiefe Gespräche. So richtig tief. Smalltalk dagegen ist wirklich nicht meine Kernkompetenz. Wetter, „Hast du schon gehört, was die und die gemacht hat?“ und ähnliche Gesprächshighlights führen bei mir relativ schnell dazu, dass mein Sozialverhalten leichte Aussetzer bekommt. 😄

Gib mir fünf Minuten und erzähl mir lieber, was dich nachts wach hält, woran du glaubst oder warum du dein Leben gerade komplett infrage stellst – dann bin ich da.

Ich finde Menschen wahnsinnig interessant und noch spannender finde ich es, sie wirklich zu verstehen. Nicht nur das, was jemand erzählt, sondern das, was darunterliegt. Ich beobachte gerne, hinterfrage viel und analysiere wahrscheinlich noch ein bisschen mehr. Oberflächen waren einfach noch nie so mein Ding.

Spiritualität ist ein riesiger Teil meines Lebens. Genauso wie die Natur, Yoga, Astrologie, Heilkunde und alles, was irgendwo wächst und sich sammeln, trocknen, essen, aufbrühen oder anderweitig sinnvoll verwenden lässt. Spätestens im Herbst findet man mich ziemlich zuverlässig mit einem Korb im Wald auf der Suche nach Pilzen.

Ich liebe das Reisen und dieses Gefühl, nicht genau zu wissen, was hinter der nächsten Kurve kommt. Was ich dagegen sehr genau wissen möchte: wo meine Sachen sind. Ich liebe Ordnung. Wirklich sehr.

Ich hätte am liebsten alles sauber, aufgeräumt und an seinem Platz. Seit ich ein Kind habe, führen das Leben und ich diesbezüglich allerdings unterschiedliche Beziehungen zur Realität. 😄

Ich mag Menschen mit Humor und Menschen, mit denen man denken kann. Am allerliebsten natürlich beides gleichzeitig. Ich lache gerne, kann ziemlich direkt sein und nehme mich selbst nicht besonders wichtig – die Dinge, die mir wichtig sind, dafür umso mehr.

Ich habe einen ziemlich ausgeprägten Gerechtigkeitssinn und bin nicht besonders gut darin, etwas einfach stehenzulassen, nur damit wieder Ruhe ist. Wenn ich von etwas überzeugt bin, kann ich sehr hartnäckig sein. Konflikte finde ich nicht schön, aber ich habe auch keine Angst vor ihnen. Harmonie um jeden Preis ist einfach nicht mein Ding.

Ich möchte verstehen. Menschen, das Leben, mich selbst. Wahrscheinlich ist genau das der rote Faden, der sich durch ziemlich vieles bei mir zieht.

Und wenn wir irgendwann zusammen im Wald stehen, einen Pilz bestimmen, zehn Minuten später darüber reden, was eigentlich der Sinn des Lebens ist, über Wiedergeburt sinnieren und uns ziemlich sicher sind, dass wir in einem früheren Leben gemeinsam als Hexen verbrannt wurden, dann kennst du mich wahrscheinlich schon ziemlich gut. Und vermutlich haben wir bis dahin alles geklärt – außer, ob der scheiß Pilz essbar ist. 😄

Und wenn du jetzt Lust hast, mehr von Mama Eden kennenzulernen …

Dann habe ich ein Geschenk für dich: Mein kostenloses E-Book „Mama SOS“ – mit kleinen Übungen und Impulsen für die Tage, an denen alles zu viel wird.